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Roco Z21 vs. Märklin Central Station 3: Welche Zentrale passt zu deiner Anlage?

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Kurz erklärt

Der wichtigste Unterschied: Die Märklin Central Station 3 beherrscht mfx und mfx+, die Roco Z21 nicht. Sie spricht nur DCC und Motorola. Fährst du mfx-Loks, brauchst du eine Central Station. Für reines DCC mit App-Steuerung reicht die Z21. Beide steuern Weichen, Signale und Rückmelder.

Welche Protokolle sprechen Z21 und Central Station 3?

Die Entscheidung beginnt bei den Protokollen. Die Roco Z21 ist eine DCC-Zentrale und spricht DCC- und Motorola-Decoder. mfx und mfx+ von Märklin unterstützt sie nicht.

Die Märklin Central Station 3 ist eine echte Multiprotokoll-Zentrale. Sie spricht mfx, mfx+, DCC und Motorola. Damit fährst du praktisch jede Lok, die für das Märklin-3-Leiter-System gebaut wurde.

Was unterscheidet die Z21-Varianten?

Von der Z21 gibt es mehrere Ausbaustufen. Die Geräte ähneln sich äußerlich, unterscheiden sich aber deutlich im Funktionsumfang.

Merkmalz21start (weiß)z21 (weiß)Z21 (schwarz, 10820)Z21 XL
Netzwerk freigeschaltetnach Aktivierungjajaja
App-Steuerungnach Aktivierungjajaja
Separater Programmiergleis-Ausgangneinneinjaja
Gleisspannung einstellbarneinneinjaja
RückmeldungR-BusR-BusR-Bus, CAN, LocoNetZ-CAN
Ausgangsleistungklein bis mittelca. 3 A3 A6 A bei 20 V
Typischer EinsatzStartpackungenkleine bis mittlere Anlagengroße Anlagen, Automatisierunggroße Spurweiten

Die schwarze Z21 bietet zusätzlich LocoNet und einen Sniffer-Eingang für ältere Zentralen sowie ein Update-Verfahren für ZIMO-Decoder.

Was unterscheidet CS3 und CS3 plus?

Auch Märklin bietet zwei Ausbaustufen. Die Bedienung beider Geräte ist identisch. Die Unterschiede liegen in der Hardware.

MerkmalCentral Station 3 (60226)Central Station 3 plus (60216)
Protokollemfx, mfx+, DCC, MMmfx, mfx+, DCC, MM
s88-Rückmeldungüber Link s88 (60883)direkter s88-Anschluss
CAN-Bus-Eingangneinja
Master/Slave-Betriebnur MasterMaster oder Slave
Galvanische Trennungneinja
Typischer Einsatzeinzelne AnlageVerbund mehrerer Zentralen

Beide Versionen bieten einen Farb-Touchscreen, zwei Fahrregler, zwei Lokkartenleser, einen SD-Kartenslot und einen integrierten Booster. Mit einem 60-Watt-Schaltnetzteil liefert der Booster etwa 3 Ampere für H0, mit einem 100-Watt-Netzteil 5 Ampere für Spur 1 und LGB.

Welche Zentrale passt zu welcher Anlage?

Die Wahl hängt von drei Fragen ab.

  • Fährst du mfx-Loks? Dann führt kein Weg an der Central Station vorbei, denn nur Märklin-Zentralen sprechen mfx.
  • Steuerst du gern per App oder PC? Die Z21 ist hier stark: App, WLAN-Maus und PC-Steuerungssoftware wie Rocrail oder iTrain sind schnell angebunden.
  • Plant deine Anlage Rückmeldung und Automatisierung? Beide Systeme können das. Die schwarze Z21 bringt LocoNet und CAN mit, die CS3 plus den direkten s88-Bus und den Master-Slave-Betrieb.

Für eine bestehende Märklin-3-Leiter-Anlage ist die Central Station die logische Wahl. Für eine Zweileiter-Anlage mit DCC-Fahrzeugen passt die Z21. Mehr zu den Protokollen findest du im Artikel Märklin Digital-Protokolle im Vergleich.

Was gibt es bei der Gleisspannung zu beachten?

Die Central Station 3 darf ausschließlich mit Märklin-Schaltnetzteilen betrieben werden. Alte Transformatoren sind nicht zulässig. Die Ausgangsleistung hängt vom Netzteil ab: 3 Ampere mit dem 60-Watt-Netzteil für H0 und Spur N, 5 Ampere mit dem 100-Watt-Netzteil für Spur 1 und LGB.

Bei der Z21 legt das verwendete Netzteil die Gleisspannung fest. Die schwarze Z21 kann die Spannung zusätzlich elektronisch einstellen. Reicht die Leistung nicht mehr, erweitern beide Systeme den Kreis über Booster.

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